Dünnes Vakuumglas mit nur 6,7 mm
starke Lösung für Sanierung und Denkmalschutz
Fenster energetisch verbessern, ohne die vorhandene Bausubstanz unnötig zu verändern: Genau hier zeigt dünnes Vakuumglas mit nur 6,7 mm Glasaufbau seine besonderen Stärken. Besonders in der Sanierung, im Altbau und bei denkmalnahen Gebäuden eröffnet diese Technologie neue Möglichkeiten, wenn klassische 2-fach- oder 3-fach-Isoliergläser aufgrund ihrer Bautiefe nicht sinnvoll einsetzbar sind.
Was macht Vakuumglas so besonders?
Vakuumglas besteht vereinfacht gesagt aus zwei Glasscheiben, zwischen denen sich ein sehr dünner Vakuumzwischenraum befindet. Dieses Vakuum reduziert den Wärmetransport deutlich. Dadurch kann bereits mit einem sehr schlanken Glasaufbau eine hohe Wärmedämmung erreicht werden.
Der große Vorteil: Während moderne Mehrscheiben-Isoliergläser oft deutlich dicker sind, bleibt Vakuumglas je nach Produkt und Ausführung sehr schlank. Bei Varianten ab rund 6,7 mm entsteht dadurch eine Lösung, die besonders interessant für bestehende Fensterrahmen, historische Holzfenster, Sprossenfenster und Sanierungsprojekte mit begrenzter Falztiefe ist.
Fineo und BENGglas: zwei Anbieter für leistungsfähiges Vakuumglas
Zu den bekannten Anbietern im Bereich moderner Vakuumverglasung zählen Fineo und BENGglas. Beide Marken bieten Vakuumglaslösungen für anspruchsvolle Sanierungsprojekte, unterscheiden sich jedoch je nach Produktaufbau, Glasdicke, Randverbund, optischer Wirkung und technischen Anforderungen.
Fineo wird häufig mit einem sehr schlanken Glasaufbau ab etwa 6,7 mm und einem U-Wert von ca. 0,7 W/m²K besonders interessant, wenn vorhandene Fensterrahmen erhalten bleiben sollen und trotzdem eine deutliche energetische Verbesserung gewünscht ist.
BENGglas bietet ebenfalls leistungsfähige Vakuumglaslösungen für Sanierung, Altbau und Denkmalschutz. Je nach Produktvariante wird bei BENGglas, beispielsweise im Bereich BENGglas Monu, ein Glas-U-Wert von etwa 0,50 W/m²K erreicht. Gerade diese Kombination aus schlankem Aufbau und hoher Dämmleistung macht BENGglas für historische Rahmen, schmale Profile und denkmalnahe Anwendungen interessant.
Wichtig ist dabei: Der angegebene U-Wert bezieht sich auf das Glas selbst. Der tatsächliche energetische Wert des gesamten Fensters hängt zusätzlich vom Rahmen, vom Randbereich, vom Einbau und vom Zustand des Bestandsfensters ab.
Einsatzmöglichkeiten in der Sanierung
Dünnes Vakuumglas eignet sich besonders für Gebäude, bei denen die vorhandenen Fensterrahmen erhalten bleiben sollen. Das betrifft zum Beispiel Einfamilienhäuser aus den 1970er- bis 1990er-Jahren, Altbauten, Kastenfenster, Holzfenster, Sprossenfenster und Bestandsfenster mit begrenzter Glasfalztiefe. Auch ist ein Vakuumisolierglas Aufbau möglich, bei dem der Scheibenzwischenraum (SZR), variabel an den Glasfalz angepaßt werden kann.
Statt das komplette Fenster auszutauschen, kann in vielen Fällen geprüft werden, ob ein reiner Glastausch möglich ist. Das kann den Sanierungsaufwand reduzieren, die vorhandene Bausubstanz schonen und gleichzeitig den Wohnkomfort verbessern. Kalte Glasflächen, unangenehme Strahlungskälte in Fensternähe und energetische Schwachstellen können je nach Bestand deutlich reduziert werden.
Chancen im Denkmalschutz und bei historischen Fenstern
Gerade im Denkmalschutz ist die Optik der Fenster oft ein entscheidender Punkt. Historische Fenster prägen die Fassade und den Charakter eines Gebäudes. Ein Austausch gegen moderne Standardfenster ist häufig gestalterisch problematisch oder genehmigungsrechtlich schwierig.
Dünnes Vakuumglas kann hier eine wichtige Brücke schlagen: Die historische Erscheinung bleibt eher erhalten, während die energetische Qualität der Verglasung verbessert werden kann. Besonders bei Holzfenstern, Sprossenfenstern, Kastenfenstern oder denkmalnahen Gebäuden ist die geringe Glasdicke ein großer Vorteil, weil vorhandene Profile nicht zwangsläufig stark verändert werden müssen.
Fineo mit einem Ug-Wert von ca. 0,7 W/m²K und BENGglas mit Varianten bis etwa 0,50 W/m²K zeigen, dass moderne Wärmedämmung nicht immer einen dicken Glasaufbau erfordert. Für Eigentümer, Architekten und Denkmalplaner entstehen dadurch neue Möglichkeiten, historische Substanz und energetische Anforderungen besser miteinander zu verbinden.
Wichtig bleibt jedoch immer die Einzelfallprüfung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollten Eigentümer, Planer, Glaser und Denkmalbehörde frühzeitig abstimmen, welche Glaslösung technisch, optisch und genehmigungsrechtlich passend ist.
Vorteile für Hausbesitzer, Planer und Handwerk
Für Hausbesitzer liegt der Nutzen vor allem in der Kombination aus Energieeinsparung, Komfortgewinn und Erhalt vorhandener Fenster. Räume können sich behaglicher anfühlen, Glasflächen wirken weniger kalt und die energetische Qualität des Gebäudes kann verbessert werden.
Für Planer und Architekten bietet dünnes Vakuumglas zusätzliche Spielräume bei Sanierungen, bei denen moderne energetische Anforderungen mit gestalterischen oder baulichen Grenzen zusammengebracht werden müssen. Für Handwerksbetriebe ist Vakuumglas eine interessante Lösung, wenn Kunden keine komplette Fenstererneuerung wünschen, die Rahmen aber erhalten werden können. Entscheidend ist dabei eine fachgerechte Prüfung von Rahmenzustand, Glasfalz, Gewicht, Abdichtung, Beschlägen und Einbausituation.
Warum markenunabhängige Beratung wichtig ist
Vakuumglas ist kein Standardprodukt, das pauschal in jedes Fenster passt. Fineo, BENGglas und weitere Lösungen haben unterschiedliche Stärken. Deshalb sollte die Auswahl nicht allein nach einem einzelnen U-Wert erfolgen.
Entscheidend ist die Frage: Welche Verglasung passt zum konkreten Gebäude, zum vorhandenen Rahmen und zum Ziel der Sanierung?
Hanseata Vakuumglas unterstützt Eigentümer, Planer, Architekten und ausführende Betriebe bei der Auswahl der passenden Lösung. Als markenunabhängiger Ansprechpartner betrachten wir nicht nur den U-Wert, sondern auch Glasdicke, Randbereich, Lichtdurchlässigkeit, Schallschutz, mögliche Sondergläser, Denkmalschutzanforderungen und die praktische Umsetzbarkeit vor Ort.
Kleine Glasdicke, große Wirkung im Bestand
Dünnes Vakuumglas mit nur rund 6,7 mm kann in der Sanierung und im Denkmalschutz eine sehr wertvolle Lösung sein. Es verbindet moderne Wärmedämmung mit einem schlanken Aufbau und eröffnet Möglichkeiten, die mit klassischem Isolierglas oft schwierig oder gar nicht realisierbar sind.
Fineo mit einem Glas-Ug-Wert von ca. 0,7 W/m²K und BENGglas mit Varianten um 0,50 W/m²K zeigen, welches Potenzial moderne Vakuumverglasung für Bestandsgebäude bietet. Welche Lösung im konkreten Fall passt, hängt jedoch immer vom vorhandenen Fenster, den technischen Anforderungen und den gestalterischen Vorgaben ab.
Sie möchten wissen, ob Vakuumglas in Ihre vorhandenen Fenster passt? Senden Sie uns Ihre Anfrage gerne zu!

